14. Januar 2026

Die Veröffentlichung zeigt auf, wie das Ziel der Transformation oder Defossilisierung der europäischen Industrie Schritt für Schritt umgesetzt werden kann. Die Kernpunkte wurden auf der Grundlage von Diskussionen innerhalb des EU-Thinktanks der DGAW entwickelt, auf Fachkonferenzen vorgestellt und diskutiert und in diesem Paper mit Forschungsergebnissen des nova-Instituts kombiniert.

Es wird gezeigt, wie Rechtsbereiche auf EU-Ebene besser integriert werden können, was zu neuen Prioritäten für die Industrie und die Abfallwirtschaft führen wird. Dazu gehört auch die Einstufung aller Recyclingtechnologien, von mechanischen und physikalischen bis hin zu chemischen Verfahren und sogar der Verbrennung mit CO₂-Abscheidung und -Nutzung als gleichwertig, da alle Verfahren für die Umwandlung der verschiedenen Abfallfraktionen und Zielprodukte benötigt werden. Insgesamt führen die zehn in dem Papier abgeleiteten und analysierten Vorschläge auch zu einer erheblichen Verringerung des Verwaltungsaufwands.

Es gibt einige wichtige Vorschläge, die auf bereits von der EU eingeführten Instrumenten aufbauen, wie beispielsweise Substitutionsquoten für ausgewählte Kunststoffsektoren. Die Autoren nennen auch Vorschläge, die derzeit diskutiert oder von den Mitgliedstaaten vorgebracht werden. Es gibt jedoch auch Vorschläge zur schrittweisen Abschaffung bestehender Vorschriften. Es ist wichtig, dass die Vorschläge aufeinander aufbauen und als Teil eines in sich geschlossenen, schrittweisen Gesamtpakets koordiniert umgesetzt werden.

Glücklicherweise wird mehr Autonomie in der EU zunehmend zum Mainstream und ist auch einer der Eckpfeiler der neuen EU-Ratspräsidentschaft. Solange dies jedoch nicht in die Praxis umgesetzt wird, bleiben mehr Autonomie und Widerstandsfähigkeit nichts weiter als ein Narrativ. Und der Weg dorthin wird mit Schwierigkeiten gepflastert sein.

Die Studie können Sie über den Link unten herunterladen.

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