8. Februar 2024

Der Beitrag von Prof. Dr. habil. Uwe Lahl und seinen beiden Co-Autoren zum Thema „Kunststoffrecycling und gefährliche Stoffe – Risk Cycle“ ist im Tagungsband zur Berliner Konferenz Abfallwirtschaft und Energie – „Abfallwirtschaft und Energie 1“ – im TK-Verlag erschienen.

Unter Verweis auf aktuelle Untersuchungen und wissenschaftliche Publikationen sprechen sich die Autoren darin dafür aus, die Verwendung von post-consumer-Rezyklaten (aus Verpackungen oder technischen Produkten) für die Herstellung von Produkten mit direktem Kontakt zu Menschen bis auf weiteres einzustellen. Dies gelte insbesondere für Kinderspielsachen, Food Contact Material (FCM)/Verpackungen, Indoor-Produkte und Kunstfasern.

Verpackungen sollten besser unvermischt über erweiterte Pfand- und Bringsysteme kontrolliert erfasst und einem hochwertigen stofflichen Recycling zugeführt werden (closed loop, gleiche Produktarten wie PET-Flaschen zu PET-Flaschen, PET-Schalen zu PET-Schalen).

Die bestehende getrennte Sammlung von Leichtverpackungen könnte mittelfristig in eine trockene Wertstoff-Sammlung umgewandelt werden, um z.B. auch bisher stofflich nicht oder schwer recycelbare Kunststoffe (z.B. technische Kunststoffprodukte) einzubeziehen und für das chemische Recycling bereit zu stellen.

Unten finden Sie einen Link zur Bestellmöglichkeit für den Tagungsband sowie die Präsentation auf der Tagung auf Deutsch und Englisch.

 

 

Abfallwirtschaft und Energie 1 (2024)
Präsentation (DE)
Präsentation (EN)